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Praxis für Supervision und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
Dipl. Heilpäd. Elmar Schuler

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Veränderung gelingt, wo sich Menschen in andere einfühlen und von sich selbst distanzieren können.
(Margarete Mitscherlich)

Supervision dient der Reflexion beruflichen Handelns. Wir begeben uns in der Supervision auf eine gemeinsame Spurensuche und beleuchten, welche Spuren wir in unserem Arbeitsfeld hinterlassen haben. Welche Spuren können sich sehen lassen und wie haben wir diese gelegt, über welche Spuren müssen wir im Nachhinein eher schmunzeln (sofern wir nicht verlernt haben, auch über uns selbst zu lachen), und welche möchten wir auf gar keinen Fall wiederholen? Wo also sind unsere Stärken erkennbar, wo aber auch unsere Schwächen? Wo müssen wir uns weiterentwickeln und wie finden wir zu neuen Wegen und alternativem Handeln? So geht es in der Supervision nicht nur um Spuren, die wir bereits gelegt haben, sondern es geht auch um Spuren, die wir erst legen möchten. Wir betreten in der Supervision einen Möglichkeitsraum, zukünftige Schritte werden „hinter dem Vorhang“ geprobt, um dann im Arbeitsfeld mit „geplanter Spontaneität“ situationsangemessen handeln zu können. Bei unserer Spurensuche können uns tiefenpsychologisch orientierte Zugangsweisen helfen, die Befindlichkeiten wie die Beweggründe der Beteiligten besser zu verstehen. Systemisch orientierte Zugangsweisen können helfen, die Beziehungen, gegebenenfalls die Beziehungsmuster der Beteiligten zu erkennen. Beide Reflexionsprozesse gemeinsam ermöglichen Wachstum und Veränderung, steigern die Qualität der beruflichen Arbeit ebenso wie die persönliche Arbeitszufriedenheit.

In meiner tiefenpsychologisch orientierten Praxis für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie ist der Begriff der Freiheit von zentraler Bedeutung, denn jeder „Symptomatik“ liegt die Erfahrung von Unfreiheit (von Einschränkendem, Bedrängendem, ja Bedrohlichem) zugrunde. Leidvolle und freiheits- bzw. handlungseinschränkende Symptome zeigen sich bei Essstörungen, Abhängigkeiten oder Süchten, sie zeigen sich bei Selbstunsicherheit oder überhöhten Leistungsansprüchen, bei Unruhe oder Schlafstörungen, bei Ängsten oder Zwangsgedanken, bei Vermeidung oder depressiven Verstimmungen sowie bei Beziehungsstörungen, oppositionellem Verhalten oder sozialem Rückzug. In einem beziehungsdynamischen Rahmen kann wieder ein Weg zu Freiheit, zur Freiheit von... eröffnet werden. Der Weg dorthin erfordert Achtsamkeit auf Seiten des Therapeuten und Anvertrauen auf Seiten des Patienten – ein sich wechselseitig bedingender Prozess. Dieser Prozess ist elementar für den gemeinsamen therapeutischen Dialog, wobei dieser verbal, bildhaft und (besonders bei Kindern) im Spiel geschehen kann.

Qualifikationen

Studium der Fächer Deutsch, Sport, Politik und Erziehungswissenschaften sowie der Heilpädagogik in Freiburg und Bielefeld,
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut (TP), Traumatherapeut (ECQAT), Supervisor (DGSv)

Berufserfahrungen

Heilpädagogisches Kinderheim, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Sozialpsychiatrie, Psychosomatische Klinik, Psychologische Beratungsstelle

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Seit 1985 Gastdozent an der Diakonischen Akademie in Stuttgart/Berlin und an der Sächsischen Sozialakademie e.V. in Chemnitz
Seit 2012 Psychotherapeutische Praxis für Kinder, Jugendliche und Familien in Leutkirch

Publikationen

E. Schuler/M. Steibli: Analoge Verfahren in systemisch-konstruktivistischen Supervisionsprozessen, Stuttgart 1992, ISBN 3-923 110-83-9

Links

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Kontakt

Elmar Schuler, Reinhold-Maier-Str. 31, 88299 Leutkirch, Tel. 07561-913432, Mail: e.schuler@praxis-supervision.de


Impressum/Haftung







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